Rossfeldrennen

Ab 1958 war das Rennen auf der Roßfeldstraße bei Berchtesgaden ein internationaler Wettbewerb für Tourenwagen, Grand-Tourisme-Fahrzeuge und Sport- und Formel Junior-Wagen, ab 1961 wurde es als Lauf zur Europa-Bergmeisterschaft gewertet. Bekannte Rennfahrer, wie Sepp Greger, Edgar Barth, Gerhard Mitter, Hans Herrmann, Rolf Stommelen und Johannes Ortner, siegten beim „Internationalen Alpen-Bergpreis Roßfeld“.
Am 8. Juni 1968 kam hier am Roßfeld der zweifache Berg-Europameister Ludovico Scarfiotti am Steuer eines Porsche 910 Bergspyder beim Training ums Leben.
Die Organisatoren des Rennens waren der Automobilclub von Deutschland (AvD) zusammen mit dem Berchtesgadener Automobilclub (BAC).
Neben den bekannten Werksfahrern der großen Automobilhersteller starteten in den verschiedenen Klassen ambitionierte Privatfahrer - auch einheimische Autosportfreunde. Fast alles, was vier Räder hatte – vom Porsche bis zum Goggomobil – wurde bergwärts gejagt.


Eine Besonderheit waren die Hartmann Spyder und Formel Junior-Rennwagen aus Berchtesgadener Produktion – leistungsstarke und zuverlässige Fahrzeuge, die durchaus ihre Liebhaber fanden.
Mit der Energiekrise kam 1973 das endgültige Aus für das Bergrennen und damit auch für eine der größten Zuschauerattraktionen in Berchtesgaden.
25 Jahre später wurde der Geist des Roßfeldrennens von Günter und Heidi Hansmann wiederbelebt und von 1998 bis 2010 fand die "Roßfeld Historic" statt, in deren Rahmen auch wieder das Bergrennen auf das Roßfeld – natürlich als Gleichmäßigkeitsveranstaltung – stattfand.

Hier finden Sie noch weitere Bilder zum Salzbergrennen: Bilder-Gallery

Ein Video auf "youtube": Alpen Bergpreis am Roßfeld 1963.